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Lokales (Schmitten): "Besser zu Fuß als mit dem Auto"

aus Usinger Anzeiger vom 28. September 2013

VERKEHR Jürgen-Schumann-Schule vermittelt richtiges Verhalten im Straßenverkehr

ARNOLDSHAIN - (mg). Im Rahmen der Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ wird die Jürgen-Schumann-Schule in Arnoldshain mit den Kindern vom 30. September bis zum 4. Oktober ein Projekt durchführen, mit dem der Spaß an der Bewegung und die Verkehrssicherheit trainiert werden sollen.

In der Zeit vom 24. bis 27. September ermittelte die Schule anhand von Klebepunkten, wie die Kinder zur Schule kommen. Täglich kleben die Kinder einen roten (Fahrt im Auto zur Schule), gelben (nur ein Teilstück des Weges gegangen) oder grünen Punkt (zur Schule oder zum Bus gelaufen) in eine Ampelzeichnung ein, die in den Fluren der jeweiligen Jahrgänge aushängen.

In der kommenden Woche möchte die Schule sehen, wie sich das Verhalten der Schüler ändert, wenn im Unterricht die Wichtigkeit von Bewegung und das selbstständige Gehen zur Schule besprochen werden. Auch in dieser Woche finden die Klebepunkte erneut Verwendung. Die Arbeitsgruppe „Gesunde Schule“ wird die Ergebnisse auswerten und dokumentieren, sodass die Eltern sich einen Überblick über das veränderte Schulwegverhalten ihrer Kinder machen können. Nach einem halben Jahr werden die Kinder erneut zu ihrem Schulweg befragt, um die Nachhaltigkeit des Projektes zu überprüfen.

Die Jürgen-Schumann-Schule unterstützt das Projekt – initiiert vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und dem Deutschen Kinderhilfswerk – deshalb, weil viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, was in ihren Augen vermeintlich sicherer sei. Dabei verunglückten in den vergangenen Jahren die meisten Kinder als Mitfahrer in einem Pkw. „Auch vor unserer Schule führt der Bring- und Holverkehr immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen“, so die Konrektorin und Mitglied der Arbeitsgruppe „Gesunde Schule“, Andrea Frost.

Die Aktionswoche sei eine gute Gelegenheit auszuprobieren, ob es auch ohne Auto gehen könnte. Kinder, die ihren Schulweg selbstständig zurücklegen, könnten sich besser orientieren und ihre Umwelt bewusster wahrnehmen. Auf dem Schulweg treffe das Kind auf andere Menschen, lerne Kontakte zu knüpfen und sich abzugrenzen und trainiere damit wichtige Fähigkeiten für Sozialverhalten und Teamfähigkeit.

Die Arbeitsgruppe bittet die Eltern daher, sich am Projekt zu beteiligen. Kinder mit weiteren Schulwegen könnten beispielsweise den Fußweg zum Bus mit der Busfahrt kombinieren. Oder die Eltern setzen ihr Kind an einem bestimmten Sammelpunkt ab, damit es die letzte Strecke gemeinsam mit Freundinnen und Freunden zu Fuß gehen kann.

Quelle: http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/schmitten/besser-zu-fuss-als-mit-dem-auto_13483780.htm