Die Aktionstage 2017 werden unterstützt von:

Logo teddy

 

LogoUKBG

 

DVR ohne e

 BACKWINKEL Logo

 

Statements unserer prominenten Unterstützerinnen und Unterstützer

 

Regina Halmich, Boxweltmeisterin und Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes 

20131022 A Halmich8187 bearb mit C im Bild kleiner

Die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ zielen darauf ab, dass Kinder nicht mit dem Elterntaxi bis vor das Schultor chauffiert werden, sondern den Schulweg möglichst eigenständig zurücklegen. In Begleitung von Freundinnen und Freunden macht das ja viel mehr Spaß, als auf dem Rücksitz im Auto die Welt an sich vorbeiziehen zu sehen. Und es sorgt vor allem schon vor dem Schulbeginn für mehr Bewegung im Alltag. Davon können die Kinder doch gar nicht genug bekommen, denn Bewegung tut Körper und Geist unheimlich gut, kommt bei Schulkindern aber leider viel zu häufig zu kurz. Darüber hinaus zielen die Aktionstage darauf ab, dass unsere Städte kinderfreundlicher gestaltet werden und die Verkehrsplanung mehr Rücksicht auf die jungen Menschen nimmt. Als Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes und Engagierte für die Rechte der Kinder kann ich dieses Anliegen daher aus vollem Herzen unterstützen.

 

Beate Walter-Rosenheimer MdB, Vorsitzende der Kinderkommission Bündnis 90/Die Grünen

beate walter rosenheimer 250x250 px 72dpi mit C J SimonAls Kind bin ich immer zu Fuß in die Schule gegangen, am Anfang als kleines Mädchen mit meiner Mutter, nach ein paar Wochen Eingewöhnungszeit dann mit anderen Kindern, später im Gymnasium alleine einen wunderschönen Weg durch einen Park, der an meine Schule grenzte.

Dieses in die Schule laufen habe ich deswegen in sehr guter Erinnerung. Mit meiner Mutter hat es immer Spaß gemacht, wir haben uns unterhalten, gelacht, die Verkehrsregeln geübt und manchmal auch über den anstehenden Schultag geredet. Irgendwann wollte ich dann lieber mit den anderen Kindern zur Schule laufen. Auch das war lustig und eine schöne Einstimmung auf den Schultag. Als ich älter war, hab ich den Weg genutzt um morgens richtig wach zu werden, nachzudenken, mich zu konzentrieren. Auch diese ruhige Zeit für mich war mir sehr wertvoll.

Deshalb unterstütze ich die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ sehr. Unser Alltag ist oft so verdichtet, da sind kleine „Auszeiten“ wie ein Schulweg zu Fuß eine gute Gelegenheit durchzuatmen. Es muss nicht immer Mamas oder Papas Taxi sein, das belastet die Umwelt und bringt – gerade in den Städten – oft noch mehr Hektik und Stress für alle Beteiligten.

Auch mit meinen eigenen Kindern bin ich Wege zusammen gegangen, habe ihnen beigebracht, diese auch alleine zu gehen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Das stärkt dann zusätzlich die Selbstständigkeit und das Gefühl Räume nach und nach entdecken und "erobern" zu können.

 

Zum 10-jährigen Jubiläum in 2016 gratulierten uns:

Nico Rosberg, Formel-1-Rennfahrer

Nico Rosberg HF c PR

Seit der Geburt meiner Tochter Alaia ist mir noch bewusster geworden, dass wir alle gemeinsam dazu beitragen müssen, Kindern eine lebens- und liebenswerte Welt zu hinterlassen. Damit sie gesund und mit einer echten Zukunftsperspektive aufwachsen können. Dazu gehört es auch, dass sich Kinder ausreichend bewegen. Eine gute Gelegenheit dazu sind die Aktionstage ‚Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten‘. Auf das Elterntaxi zu verzichten und gemeinsam mit dem Kind auf dem Weg in die Kita oder die Schule die Wohngegend zu erkunden und spannende Dinge zu sehen, und dabei auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen, finde ich toll. Denn auf dem Rücksitz im Auto geht das nicht. Ich hoffe, dass viele Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer bei den Aktionstagen mitmachen.

 

Senatorin Dr. Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz

Für die erClaudia Bogedan HF c KMKsten eigenen Schritte ins Leben müssen Kinder sich gehörig überwinden. Noch etwas wackelig auf den Beinen lassen sie die Tischkante los und tapsen überglücklich los. Später sind Kindergarten und Schule weitere entscheidende Schritte für die kindliche Entwicklung. Natürlich wollen wir sie dabei begleiten. Und es ist allzu bequem, die Kinder mit dem Auto auf unserem Arbeitsweg kurz abzusetzen, um im quirligen und hektischen Alltagsgeschehen Zeit für „Wichtigeres“ zu haben – z.B. in Ruhe gemeinsam zu frühstücken. Die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ wollen Eltern kein schlechtes Gewissen machen. Aber sie lenken unsere Aufmerksamkeit darauf, dass der Verzicht auf das Elterntaxi auch Vorteile haben kann. Neben den ökologischen und verkehrlichen Aspekten unterstütze ich die Intention der Aktionstage, Kinder - wo immer möglich – in ihrem Bewegungsdrang zu unterstützen. Bewegung ist für die Entwicklung von entscheidender Bedeutung, weil sie damit ihre Welt erkunden und mit ihr in Kontakt treten. Noch als Erwachsene erinnern wir uns an unseren ersten Schulweg ohne Begleitung eines Erwachsenen. Schenken wir unseren Kindern mehr Bewegungsräume. Auch auf dem Weg zur Schule und zum Kindergarten.

 

Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister

Portraitfoto Groêhe HF Neu 160216 c BMG Jochen ZickDer morgendliche Weg zur Schule oder zum Kindergarten ist immer auch ein Aufbruch in einen neuen Tag. Durch jeden zu Fuß zurückgelegten Weg werden bereits vielfältige Eindrücke gesammelt und auch die Umgebung wird bewusster wahrgenommen als im Auto. Außerdem lernen Kinder sich schon frühzeitig im Straßenverkehr eigenständig zu bewegen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit. Dies erfordert Aufmerksamkeit und Umsicht.
Bewegung leistet immer einen wichtigen Beitrag für ein gesundes Aufwachsen. Sie ist gut für den Muskelaufbau, stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor. Kinder die viel zu Fuß unterwegs sind, können sich in der Regel auch besser konzentrieren.
Wird die körperliche Aktivität von Kindern schon früh unterstützt, kann sie zu einer guten Gewohnheit, ja zu einer Selbstverständlichkeit für das weitere Leben werden. Ich freue mich daher über die Aktionstage zur Kampagne ‚Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten‘, die in diesem Jahr bereits zu 10. Mal stattfinden und wünsche allen Kindern stets einen sicheren Weg!

 

Norbert Müller, Vorsitzender der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Norbert Muêller HF c Norbert Muêller

Ich unterstütze die 10. Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ sehr gerne, denn sie machen auf ein wichtiges Anliegen aufmerksam. Wer zu Fuß zur Schule läuft oder mit dem Fahrrad fährt, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern trägt damit auch ein kleines Stück zum Schutz der Umwelt bei. Dort wo unnötige Fahrten mit dem Auto durch andere umweltschonendere Verkehrsmittel ersetzt werden, oder Wege, wo möglich, auch zu Fuß zurückgelegt werden, kann effektiv das umweltschädliche Treibhausgas CO eingespart werden. Das gilt nicht nur auf dem Weg zur Schule und zum Kindergarten, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit oder bei alltäglichen Erledigungen. Darüber hinaus trägt eine Verminderung des PKW-Verkehrs auch zur Steigerung der Verkehrssicherheit bei. Letztlich ist der eigenständige Weg zur Schule auch ein wichtiger Beitrag zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit unserer Kinder. Es gibt also viele gute Gründe, warum unsere Kinder nicht nur an den Aktionstagen zu Fuß zur Schule oder zum Kindergarten gehen, beziehungsweise mit dem Rad oder dem Roller fahren, sollten, sondern so oft es geht.